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Herren I schafft nach einer ereignisreichen Saison den Aufstieg in die Landesliga

Was war das für eine Saison in der Regionsoberliga Staffel 2? Überragende Hinrunde, unnötige Niederlagen in der Rückrunde, Zittern bis zum Ende, Aufstieg in die Landesliga – Diese Saison war wahrlich nichts für schwache Nerven, aber der Reihe nach:

Die Vorbereitung begann während der Sommerferien. Aufgrund der Hallensperrung musste das Training in das örtliche Freibad verlegt werden. Hier fand man hervorragende Bedingungen vor, um den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen. Gemeinsam mit dem Freibad wurde  der dortige Rasenplatz kurzerhand zu einem Handballfeld umfunktioniert. Trainer Sören Marris konnte auch in dieser Saison auf sein bewährtes Betreuerteam zurückgreifen. Mit Tim Schreiber in seiner Funktion als Betreuer und Nina Haase als Physiotherapeutin waren die Friesen in diesem Bereich bestens aufgestellt.

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung gab der Trainer das offizielle Saisonziel vor. Wenn es nach ihm ginge, wäre ein Platz unter den ersten zwei Teams der Regionsoberliga schön. „Ich möchte mindestens die Aufstiegs-Relegation erreichen.“, sagte Sören Marris bereits vor der Saison. Hatte er dort bereits eine Vorahnung, dass seine Mannschaft dieses Ziel erreichen würde? Die Vorbereitung lief nahezu optimal, bis auf die Tatsache, dass sich Kreisläufer Alexander Jäger eine schwerere Knieverletzung zuzog und somit die komplette Hinserie ausfallen würde. Da die Friesen aber einen mehr als breiten Kader haben, konnte auch dieses Problem gelöst werden.

Am 26.08.2017 begann die Saison mit dem ersten Heimspiel gegen die Mannschaft vom TUS GW Himmelsthür II. Die Friesen dominierten das Heimspiel und konnten bereits eine erste Duftmarke setzen, was die Leistung in der Hinrunde angehen sollte. Das Spiel gewannen die Kasparländer mit 25:17. Eine Woche drauf führte der Weg zum DJK BW Hildesheim. Gerade auswärts haben die Hänigser so ihre Schwierigkeiten und man konnte gespannt sein, wie es in dieser Saison aussehen würde. Es drohte bereits im zweiten Spiel die erste Niederlage. Man traf auf einen aggressiv aber nie unfair spielenden Gegner. Lange liefen die Friesen einem Rückstand hinterher, konnten aber durch einen enormen Kraftakt in den letzten sieben Minuten des Spiels den Rückstand in einen 22:24 Auswärtserfolg drehen. Die Hänigser starteten eine Serie, wie es sie vermutlich zuvor noch nicht gegeben hat. Nach Siegen gegen den TVE Sehnde II (27:46), die SG Börde Handball II (34:27), den HSC II  (34:30), TUS Altwarmbüchen (32:35), Lehrter SV II (26:32), TKJ Sarstedt (45:29), TSV Anderten III (28:33) sowie der HSG Langenhagen (38:26) stand man mit 20:0 Punkten an der Tabellenspitze. Jedoch ließ sich auch die SG Börde Handball II nicht lumpen und konnte bis auf das Spiel gegen die Friesen alle Partien für sich entscheiden. Am letzten Spieltag der Hinrunde stand das Altkreis-Derby gegen die TSV Burgdorf IV auf dem Programm. Das Spiel lief für die Friesen alles andere als ideal. Bereits nach fünf Minuten musste Top-Torjäger Alexander Nahtz mit einem Handbruch das Spielfeld verlassen. Die Hänigser taten sich mehr als schwer gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner. Am Ende entschied das Glück des Tüchtigen und die Friesen konnten auch dieses Spiel mit 23:24 gewinnen. Es standen somit einmalige 22:0 Punkte zum Ende des Jahres 2017 auf der Haben-Seite.

Die Vorbereitung auf die Rückrunde verlief nicht wie erwartet, eher im Gegenteil. Es war eine zähe, sehr schleppende Vorbereitung. Viele verletzungsbedingte Ausfälle sorgten dafür, dass kaum trainiert werden konnte. Gerade in der Vorweihnachtszeit fiel das Training in regelmäßigen Abständen aus. „Eine ordentliche Vorbereitung auf die Rückrunde war nicht möglich, sodass auch die Ergebnisse dementsprechend ausfallen werden.“, war sich auch hier Trainer Sören Marris sicher.

Der Trainer sollte Recht behalten, denn gleich zum Rückrundenauftakt trat die Mannschaft bei den Sportfreunden Söhre an und kassierte eine derbe, mehr als verdiente 34:22 Klatsche. „Ich glaube diese Niederlage war wichtig, um wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen.“, sagte ein enttäuschter Sören Marris. Bereits eine Woche später kassierten die Hänigser eine erneute Pleite. Mit 29:28 musste man sich dem TUS GW Himmelsthür II geschlagen geben. Zur Verteidigung ist zu sagen, dass man arg gebeutelt angetreten war. Die Mannschaft konnte sich jedoch wieder sammeln und ihr gelang gegen den HSC II ein mehr als verdienter 28:35-Auswärtserfolg. Abgeben musste man zu diesem Zeitpunkt bereits die Tabellenführung an die SG Börde Handball II, die weiterhin mit nur zwei Minuspunkten nun am Platz an der Sonne stand.

Das mit Abstand schlechteste Saisonspiel leisteten sich die Friesen ausgerechnet im Heimspiel gegen den TVE Sehnde II. Im Hinspiel noch der glorreiche Sieger, man gewann deutlich mit 26:45,  brachte man es im Rückspiel tatsächlich fertig eine Drei-Tore-Führung in den letzten fünf Spielminuten noch zu verspielen. Man verlor dieses Spiel mit 29:32. Auch die nach diesem Spiel aufkommende Unruhe, so wurde der Trainer scharf von einigen selbsternannten „Hänigser-Fans“ kritisiert, ließ die Mannschaft kalt. Es folgten zwei Siege gegen den TUS Altwarmbüchen (30:24) sowie den Lehrter SV II (34:33). Der Niederlage gegen den TKJ Sarstedt (33:30) ließ man einen Sieg gegen BW Hildesheim (35:29) folgen. Eine vermeidbare Niederlage kassierte man in einem wahren Kampfspiel gegen den Primus der SG Börde Handball II (21:19). Der direkte Aufstieg war nach dieser Niederlage abgehakt und es konnte sich voll auf das Erreichen des zweiten Platzes konzentriert werden. Dem Unentschieden gegen den TSV Anderten III (30:30), auch hier verspielte man eine deutliche Führung, ließen die Friesen einen tollen 34:35  Auswärtserfolg bei der HSG Langenhagen folgen. Dieser Sieg war im Kampf um den zweiten Tabellenplatz enorm wichtig. Die Hänigser mussten somit in den verbleibenden zwei Spielen noch einen Punkt holen, damit die Aufstiegsrelegation erreicht werden kann.

Dieser ersehnte Punkt folgte im Heimspiel gegen die TSV Burgdorf IV. Die arg gebeutelte Burgdorfer Mannschaft stand bereits als Absteiger fest und kassierte eine herbe 39:15-Pleite, was für die Friesen gleichzeitig die Relegationsteilnahme bedeutete. Im letzten Punktspiel der Regionsoberliga gastierte noch einmal die Mannschaft der Sportfreunde Söhre II in Hänigsen. Aufgrund der erreichten Relegation merkte man den Friesen die langsam immer schwerer werdenden Beine an. Man fand kaum ins Spiel. In diesem bedeutungslosen Spiel verloren die Friesen ausgerechnet noch Schlussmann Dominic Olms mit einem Kreuzbandriss. Die Partie ging mit 29:34 verloren.

Es standen somit die Relegationsspiele an, bei denen Dominic Olms natürlich ausfiel. Das war für die Friesen eine deutliche Schwächung, da der Torwart eine sehr gute Saison spielte. Nichtsdestotrotz wollten die Hänigser unbedingt den Aufstieg schaffen. Gegner in Hin- und Rückspiel war der TSV Neustadt. Die Mannschaft erreichte den dritten Platz der Parallelstaffel und konnte aufgrund der Nicht-Teilnahme der HSG Herrenhausen/Stöcken II an den Relegations-Spielen teilnehmen.

Das Hinspiel fand in Hänigsen statt. Es standen sich zwei absolut gleichwertige Mannschaften gegenüber. Die Hänigser erwischten den besseren Start und konnten schnell mit 9:3 in Führung gehen. Man verlor jedoch total den Faden und der Gast aus Neustadt nutzte diese uneffektive Phase der Hänigser. Zur Halbzeit führte somit der Gast mit 13:14. Nach dem Seitenwechsel konnte die Führung sogar auf 13:18 ausgebaut werden. Trainer Sören Marris war somit zu einer frühen Auszeit in der zweiten Halbzeit gezwungen. Er redete seinem Team ins Gewissen. Dies sollte Wirkung zeigen. Die Hänigser wirkten deutlich konzentrierter und konnten sich bis zur 56. Spielminute ein 26:26 erarbeiten. Durch die Zuschauer getragen setzte man sich bis zur Schlusssirene sogar noch mit 30:27 ab. Somit ging man mit einem Drei-Tore-Vorsprung in das Rückspiel am folgenden Dienstag. „Aufgrund des Spielverlaufes bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, jedoch müssen wir im Rückspiel an unserer Fehlerquote arbeiten, sonst wird es ganz schwer.“, stellte Trainer Sören Marris fest.

Es kam somit am Dienstabend um 20.00 Uhr in der Neustädter Schulsporthalle an der Bunsenstraße zum Showdown. Die Hänigser wollten den historischen Aufstieg in die Landesliga schaffen, nie zuvor spielte eine Hänigser Herrenmannschaft in dieser Spielklasse. Es entwickelte sich ein wahnsinnig intensives und spannendes Spiel. Beide Mannschaften machten gerade in der Anfangsphase viele Fehler, was auch der brutalen Nervosität geschuldet war. Es war ein ständiges Hin und Her. Sobald die Friesen versuchten sich abzusetzen, schlug Neustadt zurück. Gleiches galt umgekehrt. Es stand zur Halbzeit 12:13 für die Friesen und man war somit auf Kurs Richtung Landesliga. Die Neustädter ließen aber ihrerseits nicht locker und setzten die Friesen immer weiter unter Druck. Die Minuten verstrichen und jede einzelne davon fühlte sich mit zunehmender Spieldauer wie Stunden an. Die Neustädter waren im zweiten Durchgang die klar bessere Mannschaft und zogen mit drei Toren davon. Als Jannik Brümmer das 28. Tor für die Friesen gelang war klar, dass die Neustädter aufgrund der weniger geworfenen Auswärtstore einen Sieg mit vier Toren Unterschied benötigen würden. Es kam somit wie es für diese beiden spannenden Spiele sinnbildlich war: Die Friesen hatten bei einem Drei-Tore-Rückstand Ballbesitz. Dreißig Sekunden waren noch zu spielen. Man konnte die Zeit jedoch nicht runterspielen. Zu hastig schloss man diesen Angriff ab und überließ den Neustädtern den Ball. Die Spannung kannte keine Grenzen mehr. Der Ball konnte jedoch nicht den Weg ins Tor finden. Das Spiel endete somit 34:31 und die Friesen hatten es geschafft. Der Aufstieg in die Landesliga war tatsächlich geschafft und der Jubel kannte keine Grenzen mehr.

Eine brutal anstrengende und lange Saison wurde somit mit dem Aufstieg gekrönt. Auch gilt unser Respekt dem Gegner vom TSV Neustadt. Was waren das für zwei wahnsinnig intensive Spiele, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt haben? Das glückliche Ende lag auf unserer Seite und wir starten nächstes Jahr in der Landesliga.

„Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Wir haben das gemeinsame Ziel mit dem Aufstieg erreicht. Wahnsinn.“, sagte ein sichtlich erleichterter Sören Marris.

Abschließend bedanken wir uns bei allen Fans. Es ist einfach nicht in Worte zu fassen, was auch ihr dieses Jahr abgerissen habt. Jedes Heimspiel sowie nahezu jedes Auswärtsspiel ward ihr so zahlreich vertreten, dass es eigentlich kein Auswärtsspiel mehr war. Wir werden durch euch unglaublich gepusht und sind stolz solche Fans hinter uns zu wissen. VIELEN DANK!

Die Mannschaft verabschiedet sich in die wohlverdiente Pause. Am Freitag, den 25.05.2018 geht es auf Mannschaftsfahrt, wo der Aufstieg nochmal gebührend gefeiert wird. Jedoch ist nach der Saison vor der nächsten Saison und wir werden hart an uns arbeiten, um auch die Landesliga-Saison erfolgreich zu bestreiten. Wir sehen uns!

Im Namen der Mannschaft schreibt(Tim) Schreiber