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Herren I: Hart gekämpft und dennoch unglücklich verloren

Am vergangenen Samstag kam die Landesligavertretung des VFL Hameln in die Hänigser Halle am Moorgartenweg. Es galt das Debakel aus der Vorwoche gegen Himmelsthür wieder wettzumachen.

Der Gegner aus Hameln konnte vorher jedoch nur schlecht eingeschätzt werden. Zwar spielte man zwei Wochen zuvor im HVN-Pokal gegen VFL Hameln 1, jedoch war dies eine gemischte Hamelner Mannschaft. So trafen die Friesen beim ersten Heimspiel in der Landesliga, teils auf bekannte, teils aber auch auf neue Gesichter.

Zum Beginn der Partie merkte man, dass ein ganz anderer Wind durch die Mannschaft der Friesen ging als zuvor. Hochmotiviert starteten die Hausherren in die Partie, welche anfangs sehr ausgeglichen schien. Über einen 0:1, 4:6 und 9:10 Rückstand, erkämpfte man sich in der 18. Spielminute mit 11:10 zum ersten Mal eine Führung. Immer wieder angetrieben durch den starken Marc (Frittenaugust)  Lefeld konnte der Vorsprung sogar auf 20:15 zur Halbzeit vergrößert werden. Die ersten 2 Pluspunkte in der Landesliga waren für die Mannschaft schon in greifbarer Nähe.

In der Halbzeitpause wurden noch kleine Unstimmigkeiten besprochen, sowie die fehlende faire Aggressivität in der Abwehr. Trainer Marris fügte hinzu, dass immer noch zu leichte Gegentore kassiert werden, auch trotz der Führung von 5 Toren. Der Vorsprung solle also mit gestärkter Abwehrkraft weiter ausgebaut werden. Doch leider kam es in der zweiten Halbzeit anders als erhofft..

Der VFL Hameln 2 ließ sich keinesfalls durch den Rückstand beeindrucken. Ganz im Gegenteil. Auch die Hamelner wollten die ersten beiden Punkte in der Saison 18/19 einfahren, also wurde von Seiten der Auswärtsmannschaft nochmal ordentlich gegengehalten. In der 42. Minute folgte leider der vermeidbare, aber nicht ganz unverdiente Ausgleich (24:24). Von da an war das Spiel eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Führungen wechselten ständig. Erschwerend dazu kam, dass Marc Lefeld in 43. Spielminute seine dritte 2-Minuten-Strafe sah und demnach mit einer roten Karte vom Platz musste. Dennoch kämpfte das Team um Trainer Marris weiterhin für den ersten Sieg. Es ereigneten sich nervenraubende Schlussminuten. In der letzten Minute ging Hameln mit 33:34 in Vorsprung. J. Brümmer glich 34 Sekunden vor dem Schlusspfiff aus. Ein letzter Angriff blieb den Gästen. Der Ball wanderte bis 3 Sekunden vor Schluss in den Reihen der Gäste und fand seinen Weg über einen Kempa-Trick, ausgeführt durch Jannik Steffens, im Tor der Hänigser. Somit gingen die umkämpften Pluspunkte leider an die Gäste aus Hameln, die das Spiel mit 34:35 gewannen.

Die Enttäuschung war jedem Hänigser-Spieler sichtlich anzumerken. Dennoch lobte und motivierte Sören Marris nach dem Spiel seine niedergeschlagene Mannschaft. „Es war ein toller Kampf. Wir waren von Anfang an mit voller Motivation und Kampfgeist dabei, ganz hingegen zum Himmelsthür-Spiel. Klar ist es ärgerlich, dass so ein Spiel nicht belohnt wird. Wir hätten es verdient gehabt. Jedoch müssen wir an diese Leistung anknüpfen und somit auch zeigen, dass wir in die Landesliga gehören.“, so Marris.

Wir danken für die starke moralische Unterstützung aller Zuschauer und würden uns freuen, beim nächsten Heimspiel am 22.09.2018 um 20 Uhr gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf wieder so tatkräftig unterstützt zu werden.

Es spielten für die Friesen: Lars Wiedenroth (Tor), Moritz Meyer (Tor), Fabian Klauke, Matthias Müller (1), Bennet Albrecht (2), Alexander Nahtz (8), Jannik Brümmer (6/1), Nils Schecker, Hendrik Jäger (2), Nico Seehafer (1), Marc Lefeld (10/4), Johannes Depenau (1), Mike Stützer (2), Tim Kluth (1)