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Herren I: Erster Sieg der Friesen in der Landesliga ist perfekt

-Hänigser gewinnen im wahnsinnig spannenden Heimspiel gegen HSG Herrenhausen/Stöcken-

Der Mannschaft von Trainer Sören Marris gelingt der erste Sieg der Landesliga-Geschichte im Herrenbereich. Gegen den Gast aus Hannover sollte es endlich soweit sein. Aber der Reihe nach: Die Voraussetzungen waren nicht besonders gut, um bereits am Samstag zu gewinnen. Einige Spieler kehrten nach Krankheit, einige angeschlagen auf die Platte zurück. Zudem verweilte Cheftrainer Sören Marris im Griechenland-Urlaub, sodass Betreuer Tim Schreiber unter der Woche das Training leitete.  „Wir haben unter der Woche sehr ordentlich trainiert. Das ist auch ein Punkt über den wir uns nicht beschweren können, die Beteiligung am Training ist konstant wirklich gut. Sören und ich standen unter der Woche im regen Austausch, sodass wir gut auf den Gegner vorbereitet sein werden.“, gab sich Betreuer Tim Schreiber vor dem Spiel selbstbewusst.
Lediglich auf Johannes Depenau musste aufgrund von Krankheit am Wochenende verzichtet werden.

Selbstverständlich stand am Samstag pünktlich um 20.00 Uhr auch Cheftrainer Sören Marris wieder zur Verfügung und gab vor dem Spiel die letzten Instruktionen. Dass dies für das Spiel noch sehr wichtig werden würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen. Es entwickelte sich für den neutralen Zuschauer ein sehr schnelles Spiel. Beide Mannschaften waren gewillt, mit schnellen Angriffen zu leichten Toren zu kommen. Dies gelang bravourös. Es ging hin und her, sodass viele Tore auf beiden Seiten bejubelt werden konnten. Das bedeutet im Umkehrschluss nur, dass auf beiden Seiten der entscheidende Zugriff in der Abwehr fehlte. Das spiegelt auch das Ergebnis wieder. In der 19. Spielminute war es Jannik Brümmer, der zum 11:11 traf. Bis zu diesem Zeitpunkt schlugen sich die Friesen hervorragend und waren zu jeder Zeit präsent. Dann folgte jedoch eine „Auszeit“ von sieben Spielminuten, die bis heute noch unerklärlich sind. „Zu diesem Zeitpunkt haben wir vom Kopf her komplett abgeschaltet und bekamen überhaupt keinen Zugriff mehr aufs Spiel.“, sagte ein verdutzter Sören Marris nach Abpfiff zu dieser Phase des Spiels. In diesem Zeitraum kassierten die Friesen acht Gegentreffer und erzielten eins. Somit lag man in der 26. Spielminute mit 12:19 hinten. Wer jetzt jedoch dachte, dass der 8-Tore-Rückstand den Friesen sprichwörtlich das Genick brechen würde, der sah sich mehr als getäuscht. Bereits bis zur Halbzeit kämpfte man sich auf vier Treffer heran und verkürzte bis auf 16:20.

In der Halbzeitpause konnte man förmlich spüren, dass der Spurt bis zum Pausentee noch nicht das Ende ist.

Fünf Minuten in der zweiten Halbzeit waren gespielt als Bennet Albrecht auf 20:22 verkürzen konnte. Von da an entwickelte sich ein wahnsinnig spannendes Landesliga-Spiel. Immer wenn die Friesen die Chance erhielten auf einen Treffer zu verkürzen, scheiterten sie an diesem Tage sehr gut aufgelegten Gästekeeper Jan Goitke. Immer wieder konnte der Gast aus Herrenhausen den zwei-Tore-Abstand halten. So stand es in der 50. Spielminute 28:30. Trainer Sören Marris musste somit etwas riskieren und wechselte noch einmal den Torwart. Keeper Lars Wiedenroth zahlte das Vertrauen seines Trainers zurück und „vernagelte die Kiste in unglaublicher Weise“. In der 54. Spielminute erreichte die Spannung ihren Höhepunkt als die Friesen den nicht mehr zu erwartende Ausgleich durch Alexander Nahtz gelang. Jede Minute fühlte sich wie Stunden an, doch die Hänigser bewiesen einen kühlen Kopf. Sechs Sekunden waren noch auf der Uhr und es stand 34:33 für die Kasparländer, als Trainer Sören Marris das letzte Ass aus dem Ärmel zog und seine noch vorhandene „Grüne Karte“ legte und eine Auszeit nahm. Die Gäste öffneten natürlich die Deckung, sodass es nur eine Devise gab: Bloß diesen letzten Ball nicht mehr hergeben. Alexander Nahtz machte den Ball fest und gab diesen auch nicht mehr her. Als die Schlusssirene ertönte kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler und Trainer bejubelten den nicht mehr für möglich gehaltenen ersten Sieg in der Geschichte der Landesliga-Herren.

„Unglaubliche Leistung meiner Mannschaft. Ich bin richtig stolz auf die gezeigte, vor allem leidenschaftliche und kämpferische Leistung. Nach 8-Toren Rückstand so zurück zu kommen ist richtig stark. Ich freue mich sehr für uns, dass es endlich mit einem Sieg geklappt hat.“, sagte ein sichtlich erleichterter Sören Marris nach dem Spiel.

Bester Werfer auf Seiten der Friesen war Marc Lefeld mit 8 Toren.

Vielen Dank für die wieder einmal tolle Unterstützung. Bereits am kommenden Samstag spielen wir um 20.00 Uhr erneut zu Hause. Zu Gast sein wird der TVE Sehnde, gegen den wir unseren nun gestarteten Aufwärtstrend bestätigen wollen.

Für die Friesen spielten: M. Meyer, L. Wiedenroth (beide Tor), M. Müller (5), B. Albrecht (4), A. Nahtz (7), A. Jäger (2), J. Brümmer (7), N. Schecker, H. Jäger, M. Stützer, N. Seehafer, M. Lefeld (8/5), F. Klauke, T. Kluth (1)